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GEN & GEW · Rechenzentren

Systemaufbau: ein System, vier Ströme

Vom Rohstoff bis zur Rechenleistung: Strom, Wärme, Kälte und Wasserstoff aus einer Energieanlage am Standort des Rechenzentrums.1 Das Schema zeigt unser Planungskonzept – schematisch und ohne Leistungsdaten.

Das interaktive Schema

Schematische Darstellung des Planungskonzepts der Issa Holding.1 Wählen Sie eine Komponente per Klick oder mit der Tabulatortaste und Eingabe- bzw. Leertaste – die Beschreibung erscheint im Feld neben bzw. unter dem Schema. Alle Komponenten stehen außerdem in der Liste weiter unten.

Systemschema: Energieanlage und Rechenzentrum (schematisch) Rohstoff, Stufe 1 (Details unter NDA), Turbinen und Generatoren sowie ein ORC-Kreislauf erzeugen Strom für das Rechenzentrum; Batterie und Wasserstoff dienen als Speicher und Reserve; die Hochtemperatur-Abwärme der Energieanlage treibt eine Absorptionskältemaschine an, deren Kälte die IT kühlt; die Niedertemperatur-Abwärme der IT wird weitergenutzt; das Gebäudeenergiemanagement umfasst das ganze System. Gebäudeenergiemanagement (übergreifend) Rohstoff Stufe 1 Details unter NDA Turbinen / Generatoren ORC-Kreislauf Batterie Wasserstoff (H₂) Speicher und Reserve Absorptions- kältemaschine Niedertemperatur- Abwärme Rechenzentrum (IT) Immersionsbecken (Option) Strom Wärme Kälte Wasserstoff

Wählen Sie eine Komponente im Schema, um ihre Beschreibung zu sehen.

Alle Komponenten im Überblick

Rohstoff

Eingesetzt werden Biomasse (GEN) bzw. Rest- und Abfallstoffe (GEW); die Erzeugung findet am Standort statt – unabhängig vom Netzanschluss.1

Stufe 1 – proprietär

Die erste Verfahrensstufe ist proprietär. Details machen wir ausschließlich unter einer Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA) zugänglich.1

Turbinen und Generatoren

Turbinen und Generatoren erzeugen am Standort den Strom für das Rechenzentrum; ihre Hochtemperatur-Abwärme wird weitergenutzt.1

ORC-Kreislauf

Ein ORC-Kreislauf (Organic Rankine Cycle) wandelt einen Teil der Abwärme zusätzlich in Strom um.1

Batterie

Batteriespeicher fangen Lastspitzen ab.1

Wasserstoff

Wasserstoff wird per Elektrolyse erzeugt, gespeichert und dient als Reserve – bei Bedarf wird er wieder in Strom umgewandelt. Auslegung und Einbindung sind standortabhängig.1

Absorptionskältemaschine

Die Kälte für das Rechenzentrum soll eine Absorptionskältemaschine liefern – angetrieben von der Hochtemperatur-Abwärme der Energieanlage, nicht von der Abwärme der IT (Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung). Ziel ist weniger elektrische Kühlleistung.1 Absorptionskältemaschinen brauchen laut Fachliteratur Antriebstemperaturen von mindestens 70–95 °C.1

Rechenzentrum: Immersionsbecken (Option)

Als Option im Planungskonzept: Immersionskühlung im Doppelbeckensystem – die Chips liegen in einer elektrisch nicht leitfähigen Flüssigkeit.1 Bei Immersionskühlung lässt sich die Abwärme laut Fachliteratur mit 30 bis über 60 °C im Fluid erfassen.1

Niedertemperatur-Abwärme

Die Abwärme der IT kann weitergenutzt werden – zur Vorwärmung, in einem Wärmenetz, in der Landwirtschaft (Gewächshaus, Trocknung) oder angehoben per Wärmepumpe. Was möglich ist, hängt vom Standort ab.1

Gebäudeenergiemanagement

Die übergreifende Schicht: Gebäudeenergiemanagement ist Planungsvorgabe an die Architekten und Fachplaner – mehr Energie für Rechenleistung, weniger für Nebenverbrauch.1

Modul-Kaskade: wächst mit Ihrem Bedarf

Die Energieanlage besteht aus Modulen zu je 3 MW1 und wächst mit Ihrem Bedarf – Modul für Modul. Die Grafik zeigt das Prinzip, keine Leistungsdaten einzelner Stufen.

Wie viele Module ein Rechenzentrum rechnerisch braucht, zeigen die Rechenbeispiele; Skalierung und Bauweise erläutert die Seite Bauweise.

Modul-Kaskade (schematisch) Drei Module der Energieanlage nebeneinander, ein viertes gestrichelt als Erweiterung bei steigendem Bedarf – ohne Leistungsdaten. Modul 1 Modul 2 Modul 3 + Modul Bedarf wächst

Mehr Netto vom Brutto

PUE = Gesamtenergie des Rechenzentrums ÷ Energie der IT1

Der PUE (Power Usage Effectiveness) setzt den jährlichen Energiebedarf des gesamten Rechenzentrums ins Verhältnis zu dem der IT; das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) verweist dafür auf die Norm DIN EN 50600-4-2.1 Je näher der Wert an 1 liegt, desto mehr Energie fließt in Rechenleistung – und desto weniger in Kühlung, Stromwandlung und Gebäudetechnik.

Beispiel (qualitativ): Jede Kilowattstunde, die bei Kühlung, Stromwandlung oder Gebäudetechnik entfällt, senkt bei gleicher Rechenleistung den PUE. Darauf zielen die Kälte aus der Abwärme der Energieanlage und das Gebäudeenergiemanagement als Planungsvorgabe.1 Wie groß der Effekt im Einzelfall ist, ist projektspezifisch.

geltend Rechenzentren ab 300 kW nicht redundanter elektrischer Nennanschlussleistung1, die ab dem 01.07.2026 den Betrieb aufnehmen, müssen spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme einen PUE von höchstens 1,2 erreichen (§ 11 Abs. 2 EnEfG).1

Entwurf Der Gesetzentwurf der Bundesregierung (Drucksache 21/8027, noch nicht in Kraft) sieht dafür vier statt zwei Jahre vor.1 Mehr dazu: Rechtslage.

Zum Rechenbeispiel

Unterlagen im NDA-Datenraum anfragen

  1. Registrierung und E-Mail-Bestätigung
  2. Prüfung und Freigabe durch Issa Holding
  3. Zwei-Faktor-Anmeldung
  4. Vertraulichkeitsvereinbarung
  5. Einsicht in die Unterlagen

Keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung. Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die verlinkten amtlichen Texte. Stand: 06.10.2026.