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GEN & GEW · Kreislaufwirtschaft

Was die Natur liefert, geht zurück aufs Feld.

Nährstoffe zurückführen, statt Rohstoffe zu verbrauchen: Energie aus Biomasse (GEN) sowie aus Rest- und Abfallstoffen (GEW) soll Teil eines Kreislaufs werden, an dessen Ende Dünger für das Feld steht.

Warum gesunde Kreisläufe wichtig sind

Gesunde Kreisläufe halten Nährstoffe dort, wo sie gebraucht werden: Was als Pflanze vom Feld kommt, soll als Nährstoff zurückkehren – statt dass neue Rohstoffe verbraucht werden.

Den Rahmen für die Kreislaufwirtschaft in Deutschland setzt das Kreislaufwirtschaftsgesetz: Es soll die Kreislaufwirtschaft zur Schonung der natürlichen Ressourcen fördern und legt eine Rangfolge für Abfälle fest – von der Vermeidung über das Recycling bis zur Beseitigung1. Wie Verfahren und Erzeugnisse unserer Anlagen danach einzuordnen sind, beantwortet diese Seite nicht.

Konzept der Issa Holding2: Bio-Dünger und Recycling-Baustoff sind Ziele – diese Seite enthält keine Produkt- oder Zulassungszusage. Die Grafiken zeigen das Prinzip schematisch; „Anlage (GEN/GEW)“ steht für eine Energieanlage der Issa Holding.

Drei Wege zurück aufs Feld

Konzept (schematisch)

Drei Beispiele, ein Prinzip: Die Anlage entzieht dem Material Energie – Strom, Wärme und Wasserstoff –, der Rest soll als Dünger zurück aufs Feld2.

Kreislauf am Beispiel eines BlattsVier Bilder: Ein Blatt fällt vom Baum, die Anlage (GEN/GEW) entzieht ihm Energie, strukturierter Kohlenstoff entsteht als Dünger, der Dünger geht zurück aufs Feld.1Blatt fällt2GEN/GEWAnlage (GEN/GEW)3Dünger4Aufs Feld

Blatt

  1. Ein Blatt fällt vom Baum – Biomasse, die die Natur von selbst liefert.
  2. In der Anlage (GEN/GEW) wird ihm Energie entzogen: Strom, Wärme und Wasserstoff.
  3. Übrig bleibt strukturierter Kohlenstoff – gedacht als Dünger.
  4. Der Dünger geht zurück aufs Feld – der Kreislauf schließt sich.
Kreislauf am Beispiel von StrohVier Bilder: Getreideernte, das Stroh wird zu Ballen gepresst, die Anlage (GEN/GEW) entzieht ihm Energie, der Rückstand geht als Dünger zurück aufs Feld.1Getreideernte2Strohballen3GEN/GEWAnlage (GEN/GEW)4Aufs Feld

Strohballen

  1. Getreideernte: Neben dem Korn bleibt Stroh.
  2. Das Stroh wird zu Ballen gepresst.
  3. In der Anlage (GEN/GEW) wird ihm Energie entzogen.
  4. Der Rückstand soll als Dünger zurück aufs Feld.
Kreislauf am Beispiel einer BananenschaleVier Bilder: Eine Bananenschale kommt in den Bioabfall, die Anlage (GEN/GEW) entzieht ihm Energie, Bio-Dünger entsteht, der Bio-Dünger geht zurück aufs Feld.1Bioabfall2GEN/GEWAnlage (GEN/GEW)3Bio-Dünger4Aufs Feld

Bananenschale

  1. Eine Bananenschale landet im Bioabfall.
  2. In der Anlage (GEN/GEW) wird dem Bioabfall Energie entzogen.
  3. Daraus soll Bio-Dünger entstehen.
  4. Der Bio-Dünger geht zurück aufs Feld.

Recycling-Baustoff aus Reststoffen (GEW)

Ziel

Recycling-Baustoff-Pfad (GEW)Vier Bilder: Reststoffe, Energieerzeugung in der Anlage (GEW), mineralischer Rückstand, gepresster Baustein.1Reststoffe2GEWAnlage (GEW)3Rückstand4Baustein

Bei GEW stammt der Rohstoff aus Rest- und Abfallstoffen. Der mineralische Rückstand aus der Anlage soll zu Bausteinen gepresst werden2. Der Einsatz als Baustoff ist ein Ziel; die Anforderungen, zum Beispiel der Ersatzbaustoffverordnung, werden geprüft3.

Die Ersatzbaustoffverordnung gilt seit dem 01.08.2023; sie regelt den Einbau mineralischer Ersatzbaustoffe in technische Bauwerke3.

  1. Rest- und Abfallstoffe als Rohstoff
  2. Energieerzeugung in der Anlage (GEW)
  3. Mineralischer Rückstand
  4. Gepresster Baustein – der Einsatz als Baustoff ist Ziel

„Grünes Ammoniak“ – Begriff und Ziel

Ziel – in Prüfung

Ammoniak entsteht aus Stickstoff aus der Luft und Wasserstoff – im Haber-Bosch-Verfahren bei 150–300 bar und bis zu 500 °C mithilfe eines Katalysators4.

Von „grünem“ Ammoniak spricht die Fachwelt, wenn der Wasserstoff dafür per Elektrolyse mit Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt wird5. Dezentrale Ammoniaksynthese ist Gegenstand aktueller Forschung und Pilotvorhaben678.

Unser Ziel: Wasserstoff aus unseren Anlagen zusammen mit Stickstoff aus der Luft vor Ort zu Ammoniak zu verarbeiten – als Stickstoffdünger für Landwirte, kombiniert mit unserem Bio-Dünger. Das ist eine Idee in Prüfung, kein Produkt2.

Ammoniak vor Ort – KonzeptSchema: Wasserstoff aus der Anlage und Stickstoff aus der Luft werden zu Ammoniak synthetisiert; daraus entsteht Stickstoffdünger, der zusammen mit Bio-Dünger aufs Feld geht. Ziel, in Prüfung.H₂aus der AnlageN₂aus der LuftAmmoniak-Synthese150–300 bar · bis 500 °CNH₃Stickstoffdünger+Bio-DüngerAufs Feld

Kreislaufwirtschaft 1.0 und 2.0

Ziel

1.0 – Dünger und Baustoff

Bio-Dünger (GEN) und Recycling-Baustoff (GEW) als Ziel2.

in Forschung

2.0 – Kohlenstoff-Selektion

Weitere Kohlenstoff-Selektion – in Forschung2.

Mehr zu den Anlagen: GEN, GEW und energieautarke Rechenzentren.

Keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung. Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die verlinkten amtlichen Texte. Stand: 06.10.2026.