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GEN & GEW · Rechenzentren

Energieautarke Rechenzentren – mehr Netto vom Brutto

Mehr Energie für Rechenleistung, weniger für Nebenverbrauch: Energie, Kälte und Gebäudeenergiemanagement aus einer Hand – direkt am Standort.

Vergleich

Heute – und mit GEN/GEW

Schematische Gegenüberstellung: ein typischer Aufbau mit Netzstrom und elektrischer Kühlung und das Konzept mit Energieanlage, Kälte und Wärmenutzung am Standort.

Heute: typischer Aufbau eines Rechenzentrums (schematisch) Strom aus dem Netz fließt über Trafo und USV zu luftgekühlten IT-Racks; ein Notstromaggregat steht als Reserve bereit. Eine elektrische Kältemaschine kühlt die IT, die Abwärme wird über das Dach abgegeben und bleibt ungenutzt. Balken: PUE 1,54, globaler Durchschnitt der Uptime-Umfrage 2025. Heute typischer Aufbau (schematisch) Stromnetz Trafo USV IT-Racks Luftkühlung Notstromaggregat (Reserve) Kältemaschine (elektrisch) Abwärme übers Dach ungenutzt PUE: globaler Durchschnitt 2025 1,0 1,54 Strom Wärme Kälte
Mit GEN/GEW: Konzept (schematisch) Eine Energieanlage am Standort aus Modulen à 3 MW liefert Strom an IT-Racks in Immersionsbecken. Ihre Hochtemperatur-Abwärme treibt eine Absorptionskältemaschine an, die die Becken rückkühlt; die Abwärme der IT geht in ein Wärmenetz oder Gewächshaus. Wasserstoffspeicher und Batterie dienen als Reserve. Band: PUE 1,05–1,10 laut Praxisbeispiel, projektspezifisch. Mit GEN/GEW Konzept (schematisch) Energieanlage am Standort Module à 3 MW Absorptionskälte IT-Racks im Immersionsbecken Becken-Rückkühlung H₂-Speicher + Batterie (Reserve) Abwärme der IT Wärmenetz / Gewächshaus Abwärme Strom PUE: Praxisbeispiel Immersion 1,0 1,05–1,10 Strom Wärme Kälte Wasserstoff
PUE = Gesamtenergiebedarf des Rechenzentrums ÷ Energiebedarf der IT, jeweils im Jahr1. Heute: globaler Durchschnitt der Uptime-Umfrage 2025 von 1,54.2 Potenzial mit Immersionskühlung: 1,05–1,10 laut Praxisbeispiel3 – projektspezifisch, kein zugesicherter Wert. Modulgröße 3 MW: Unternehmensangabe4.

Warum jetzt

Das Energieeffizienzgesetz setzt klare Vorgaben

Für Rechenzentren ab 300 kW nicht redundanter elektrischer Nennanschlussleistung1 gelten nach § 11 Energieeffizienzgesetz (EnEfG) feste Vorgaben5. Kurzfassung, Stand 06.10.2026:

PUE-Grenzwerte

geltend Bestehende Rechenzentren: PUE höchstens 1,5 ab 01.07.2027 und 1,3 ab 01.07.2030. Neue Rechenzentren (Betriebsaufnahme ab 01.07.2026): 1,2 spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme5.

Entwurf Gesetzentwurf 21/8027: Bestand 1,6 ab 01.07.2027 und 1,4 ab 01.07.2030; Neubau 1,2 mit einer Frist von vier Jahren6.

Strom aus erneuerbaren Energien

geltend Mindestens 50 % seit 01.01.2024 und 100 % ab 01.01.2027.5

Entwurf Gesetzentwurf 21/8027: 100 % erst ab 01.01.2030.6

Abwärmenutzung

geltend Neue Rechenzentren: Anteil wiederverwendeter Energie (ERF) mindestens 10 % bei Betriebsaufnahme ab 01.07.2026, 15 % ab 01.07.2027 und 20 % ab 01.07.2028; Ausnahmen nach § 11 Abs. 3.5

Entwurf Gesetzentwurf 21/8027: flexibler, u. a. abhängig von einem Wärmenetz in der Nähe und einer Kosten-Nutzen-Analyse6.

Gesetzentwurf 21/8027 im Verfahren – noch nicht in Kraft Erste Lesung im Bundestag am 24.09.2026;7 bis zur Verkündung gilt das bestehende Recht.

Bausteine

Sieben Bausteine – ein Konzept am Standort

Das Konzept der Issa Holding für energieautarke Rechenzentren; die technische Auslegung ist projektspezifisch.

Grundlast am Standort

Grundlast am Standort – Erzeugung aus Biomasse (GEN) bzw. Rest- und Abfallstoffen (GEW), unabhängig vom Netzanschluss4

Absorptions­kälte

Absorptionskälte aus der Hochtemperatur-Abwärme der Energieanlage (Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung) – weniger elektrische Kühlleistung; Absorptionskältemaschinen brauchen laut Fachliteratur Antriebstemperaturen von mindestens 70–95 °C48

Gemeint ist die Abwärme der Energieanlage, nicht die der IT: IT-Abwärme liegt laut Fachliteratur je nach Kühlung bei 20–40 °C (Luft) bis über 60 °C (Immersion)8.

Immersions­kühlung

Immersionskühlung im Doppelbeckensystem als Planungskonzept – im Praxisbeispiel der Fachpresse sank der PUE von 1,58 auf 1,05–1,10; projektspezifisch, kein zugesicherter Wert43

Gebäude­energie­management

Gebäudeenergiemanagement als Planungsvorgabe – mehr Energie für Rechenleistung, weniger für Nebenverbrauch4

Wasserstoff und Batterie

Wasserstoff als Speicher und Reserve, Batterien für Lastspitzen4

Herkunfts­nachweise

Herkunft der Energie belegbar machen – angestrebt über Herkunftsnachweise im Register des Umweltbundesamts49

Kreislauf­wirtschaft

Kreislaufwirtschaft 1.0: Bio-Dünger (GEN) und Recycling-Baustoff (GEW) als Ziel; 2.0: weitere Kohlenstoff-Selektion (in Forschung)4

Contracting

Contracting statt Anlagenkauf

Das Modell der Issa Holding für Rechenzentren4:

Keine Anlagenverkäufe

Wir errichten und betreiben die Energieanlage; Sie beziehen Energie.

Abnahmemenge und garantierter Preis

Für Strom, Wärme/Kälte und Wasserstoff – individuell je Standort.

Gekoppelt an Ihren realen Bezugspreis

Mit dem Ziel, darunter zu liegen. Zur Einordnung: Industriestrom kostete in Deutschland zuletzt (2025 bzw. Anfang 2026) je nach Abnahmemenge rund 13–17 ct/kWh netto, kleine Abnehmer über 30 ct/kWh1011.

Ab 5 MW – ohne Obergrenze

Ab 5 MW; darunter gesondert auf Anfrage. Keine Obergrenze – auch Hyperscale-Rechenzentren.

Ablauf

Anfrage

Standortprüfung

NDA-Datenraum

Angebot

Menge, Preis, Laufzeit

Bau

Betrieb

Konditionen, Laufzeit und Preisgleitung ausschließlich im individuellen Angebot; keine Zusage auf dieser Seite.

Bewusster Verbrauch

Woher kommt die Energie?

Ihre Kunden wollen wissen, woher die Energie kommt. Wir streben an, die Herkunft des gelieferten Stroms über Herkunftsnachweise im Register des Umweltbundesamts belegbar zu machen9.

Das Verfahren regelt u. a. die Herkunfts- und Regionalnachweis-Durchführungsverordnung (HkRNDV)12. Ob die Anlagen Herkunftsnachweise erhalten können, wird geprüft – eine Zusage ist damit nicht verbunden.

Für wen

Betreiber, Planer, Investoren

Planer

Wie Energieanlage, Kälte, Wärme und Reserve zusammenwirken – als Schema mit Erläuterungen.

Systemaufbau ansehen

Investoren

Fragen zu Energie und Rechenzentren richten Sie bitte per E-Mail an die Issa Holding.

E-Mail schreiben

Kreislaufwirtschaft

Was die Natur liefert, geht zurück aufs Feld

Kreislaufwirtschaft 1.0 und 2.0: Bio-Dünger und Recycling-Baustoff als Ziel – erklärt in kurzen Sequenzen.

Unterlagen im NDA-Datenraum anfragen

  1. Registrierung und E-Mail-Bestätigung
  2. Prüfung und Freigabe durch Issa Holding
  3. Zwei-Faktor-Anmeldung
  4. Vertraulichkeitsvereinbarung
  5. Einsicht in die Unterlagen

Keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung. Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die verlinkten amtlichen Texte. Stand: 06.10.2026.