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Rechenzentren · Bauweise

Modular, vertikal, skalierbar

Wie die Energieanlage mit dem Rechenzentrum wächst: Module zu je 3 MW1, eine Energie- und Kältezentrale direkt am Rechenzentrum und Contracting ab 5 MW ohne Obergrenze1. Alles auf dieser Seite beschreibt ein Planungskonzept – die Auslegung ist projektspezifisch.

Modular: Module zu je 3 MW

Die Energieanlage besteht aus Modulen zu je 3 MW (Unternehmensangabe).1 Die Module arbeiten als Kaskade zusammen: Wächst der Bedarf des Rechenzentrums, kommen weitere Module hinzu.

Planungsziel ist, die Anlage im laufenden Betrieb zu erweitern. Ob und wie das am Standort möglich ist, klärt die Projektplanung.

Vertikal: Energie und Kälte direkt am Rechenzentrum

Planungskonzept – standortabhängig

Das Konzept sieht vor, die Energie- und Kältezentrale über bzw. am Rechenzentrum anzuordnen – mit kurzen Wegen für Strom, Kälte und Abwärme. Ob die Zentrale über oder neben dem Rechenzentrum steht, hängt vom Standort ab.

Schnitt: Energie- und Kältezentrale über dem Rechenzentrum Schematische Darstellung ohne Maße: oben die Energie- und Kältezentrale, darunter das Rechenzentrum, daneben das Reservelager für Rohstoffe und Wasserstoff. Strom und Kälte fließen nach unten zur IT, Abwärme nach oben. Energie- und Kältezentrale Rechenzentrum IT-Flächen Reservelager Rohstoffe, H₂ Strom Kälte Abwärme Rohstoffe, H₂
Schematischer Schnitt ohne Maße – Planungskonzept, standortabhängig.

Reservelager

Für den Betrieb ist eine Reserve an Rohstoffen und Wasserstoff vorgesehen: Wasserstoff dient als Speicher und Reserve, Batterien decken Lastspitzen ab.1 Wie groß das Lager ausfällt, wird projektspezifisch festgelegt.

Skalierung: von 5 MW bis Hyperscale

Contracting gibt es für Rechenzentren ab 5 MW – ohne Obergrenze bis zum Hyperscale-Rechenzentrum.1 Die Grafik zeigt für vier Beispielstufen der IT-Last, wie viele Module rechnerisch nötig sind.

Rechenweg: Module = aufgerundet (IT-Last × PUE-Ziel ÷ Modulgröße), ohne Redundanz.

Annahmen

PUE-Ziel
1,05–1,10 – Praxisbeispiel einphasige Immersionskühlung (Fachpresse), projektspezifisch – kein zugesicherter Wert1
Modulgröße
3 MW – Unternehmensangabe; im Rechenbeispiel als elektrische Leistung je Modul angesetzt, ohne Redundanz1
Mindestgröße Contracting
5 MW – darunter gesondert anfragen; keine Obergrenze1
Module je Beispielstufe (ohne Redundanz) Balkendiagramm: rechnerische Modulzahl für vier Beispielstufen der IT-Last; durchgezogen beim unteren, gestrichelt bis zum oberen Wert des PUE-Ziels. 5 MW2 20 MW7–8 100 MW35–37 500 MW175–184 Anzahl Module, ohne Redundanz
Werte aus den Annahmen oben; durchgezogener Balken: unterer PUE-Zielwert, gestrichelt: oberer PUE-Zielwert.
Rechenweg je Beispielstufe
IT-LastElektrische Leistung (IT-Last × PUE-Ziel)Module (aufgerundet)
5 MW5,25–5,50 MW2
20 MW21–22 MW7–8
100 MW105–110 MW35–37
500 MW525–550 MW175–184

Redundanz (z. B. n+1) und Reserve erhöhen die Modulzahl. Die tatsächliche Auslegung ergibt sich aus Lastprofil und Anforderungen am Standort.

Eigene Werte rechnen: Rechenbeispiele

Ablauf

  1. Machbarkeit und Standortprüfung
  2. Genehmigungen – standortbezogen, u. a. nach Bau- und Immissionsschutzrecht; welches Verfahren gilt, hängt von Standort und Anlage ab
  3. Bau
  4. Inbetriebnahme
  5. Betrieb

Zeitplan: projektspezifisch.

Keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung. Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die verlinkten amtlichen Texte. Stand: 06.10.2026.